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Vorwort des Management Board
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Aktionäre,
in den vergangenen Monaten hat SAF-HOLLAND wichtige Erfolge erzielt: Im 3. Quartal
erreichten wir im Vergleich zu den ersten zwei Quartalen 2009 ein positives bereinigtes
operatives Ergebnis. Die Business Units Aftermarket und Powered Vehicle Systems haben in
den ersten neun Monaten das bereinigte EBIT des Vorjahreszeitraums übertroffen. Damit
haben wir ergebnisseitig die Trendwende geschafft das laufende Geschäft bietet somit
wieder Grund zum Optimismus. Zugleich bestätigt sich die gute Marktposition von SAF-
HOLLAND als weltweitem Zulieferer von Qualitätssystemen und -komponenten für die Nutz-
fahrzeugindustrie als ein wichtiger Erfolgsfaktor für unseren langfristigen Wachstumsplan.
Der Blick auf den Umsatz zeigt, dass die Lage herausfordernd bleibt: Immer noch liegen
wir mit 316,4 Mio. Euro Umsatz gerade bei der Hälfte des Vorjahreszeitraums, und das
obwohl der Umsatz in den USA im 3. Quartal gestiegen ist. Hier schlägt sich nach wie vor
die vergleichsweise zurückhaltende Auftragsvergabe der Nutzfahrzeughersteller nieder, die
ihrerseits unter einer schwachen Nachfrage leiden.
Dass unsere Marge sich dennoch in den letzten Monaten leicht verbessert hat und wir positi-
ve Ergebnisse erzielen, verdanken wir unserem strikten Sparkurs und der Restrukturierung
sowie einem guten Produktmix. Wir lassen nicht nach in unseren Anstrengungen, das
Unternehmen schlanker und schlagkräftiger zu machen. Die Konsolidierung unserer Stand-
orte in China geht weiter, ebenso werden wir unsere Vorräte konzernweit nochmals redu-
zieren. Davon profitiert auch unsere Liquidität: Von Januar bis September 2009 haben wir
einen positiven operativen Cashflow in signifikanter Höhe erwirtschaftet.
Gute Fortschritte machen wir in den USA: Wir haben erste Achsen ausgeliefert, die mit
Scheibenbremsen ausgerüstet sind. Wir rechnen damit, dass diesem Produkt in den USA
ebenso wie vor einigen Jahren in Europa ein gutes Wachstum bevorsteht. Erste Kunden
sind aktuell ein Hersteller von Gefahrguttransportern und eine Supermarktkette. Die Kunden
bauen auf die höhere Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von Scheiben- im Gegensatz
zu Trommelbremsen.