Vorwort des Management Board 04 Vorwort >> 04­05 02 >> SAF-HOLLAND 08 >> Konzern-Zwischenlagebericht 20 >> Konzern-Zwischenabschluss 38 >> Weitere Informationen Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Aktionäre, in den vergangenen Monaten hat SAF-HOLLAND wichtige Erfolge erzielt: Im 3. Quartal erreichten wir im Vergleich zu den ersten zwei Quartalen 2009 ein positives bereinigtes operatives Ergebnis. Die Business Units Aftermarket und Powered Vehicle Systems haben in den ersten neun Monaten das bereinigte EBIT des Vorjahreszeitraums übertroffen. Damit haben wir ergebnisseitig die Trendwende geschafft ­ das laufende Geschäft bietet somit wieder Grund zum Optimismus. Zugleich bestätigt sich die gute Marktposition von SAF- HOLLAND als weltweitem Zulieferer von Qualitätssystemen und -komponenten für die Nutz- fahrzeugindustrie als ein wichtiger Erfolgsfaktor für unseren langfristigen Wachstumsplan. Der Blick auf den Umsatz zeigt, dass die Lage herausfordernd bleibt: Immer noch liegen wir mit 316,4 Mio. Euro Umsatz gerade bei der Hälfte des Vorjahreszeitraums, und das obwohl der Umsatz in den USA im 3. Quartal gestiegen ist. Hier schlägt sich nach wie vor die vergleichsweise zurückhaltende Auftragsvergabe der Nutzfahrzeughersteller nieder, die ihrerseits unter einer schwachen Nachfrage leiden. Dass unsere Marge sich dennoch in den letzten Monaten leicht verbessert hat und wir positi- ve Ergebnisse erzielen, verdanken wir unserem strikten Sparkurs und der Restrukturierung sowie einem guten Produktmix. Wir lassen nicht nach in unseren Anstrengungen, das Unternehmen schlanker und schlagkräftiger zu machen. Die Konsolidierung unserer Stand- orte in China geht weiter, ebenso werden wir unsere Vorräte konzernweit nochmals redu- zieren. Davon profitiert auch unsere Liquidität: Von Januar bis September 2009 haben wir einen positiven operativen Cashflow in signifikanter Höhe erwirtschaftet. Gute Fortschritte machen wir in den USA: Wir haben erste Achsen ausgeliefert, die mit Scheibenbremsen ausgerüstet sind. Wir rechnen damit, dass diesem Produkt in den USA ­ ebenso wie vor einigen Jahren in Europa ­ ein gutes Wachstum bevorsteht. Erste Kunden sind aktuell ein Hersteller von Gefahrguttransportern und eine Supermarktkette. Die Kunden bauen auf die höhere Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von Scheiben- im Gegensatz zu Trommelbremsen.