Trailer Systems Im 3. Quartal stabilisierte sich der Umsatz der Business Unit Trailer Systems auf dem Niveau des 2. Quartals. Während der Urlaubsmonat August in Europa erwartungsgemäß ruhig verlief, konnte das Trailergeschäft im September aufholen. In Nordamerika war demgegen- über schon ein moderater Anstieg im August zu verzeichnen, der sich im September stabili- sierte. Einhergehend mit dem allgemeinen Trend hat das Trailergeschäft dennoch einen Einbruch von rund 71% gegenüber dem Vorjahreszeitraum erfahren. Dabei hat die Markt- krise die Nachfrage nach Standardtrailern stärker beeinträchtigt als die nach Spezialtrailern. Das wirkt sich tendenziell positiv auf die Margenentwicklung von SAF-HOLLAND aus. Die im Februar gestartete Serienproduktion von eigenen Achssystemen in den USA verläuft weiter- hin erfolgreich. Sie ersetzt zunächst die bis dahin in den USA zugekauften Achsen. Wir möchten dieses Geschäft weiter ausbauen. Neuaufträge für Achssysteme mit SAF-HOLLAND- Scheibenbremsen übersteigen schon in den ersten Monaten nach Einführung im nordameri- kanischen Markt unsere Erwartungen. Damit bestätigt sich unsere Zuversicht, als führender Anbieter dieses Produktes in Europa von guten Absatzchancen in Nordamerika zu profitieren. Insgesamt erwirtschafteten wir in diesem Segment in den ersten neun Monaten einen Um- satz von 130,5 Mio. Euro (Vj.: 451,3). Wechselkursbereinigt lag er bei 126,4 Mio. Euro. Die bereinigte Bruttomarge fiel auf -3,6% (Vj.: 11,9), was auch im 3. Quartal aus einer zu geringen Auslastung resultierte. Demnach verbesserte sich die Bruttomarge im Vergleich zu -3,8% im 2. Quartal moderat. Der Anteil des Unternehmensbereichs an unserem gesam- ten Umsatz sank auf 41,2% (Vj.: 69,9). Powered Vehicle Systems Die Business Unit Powered Vehicle Systems profitiert von einem leichten Aufwärtstrend seit Juni 2009 in Nordamerika. In Europa hat sich das Geschäft im 3. Quartal stabilisiert. Ein guter Produkt- und Kundenmix in Kombination mit den realisierten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung stärkt das Produktsegment. Darüber hinaus scheinen sich die guten Pro- gnosen amerikanischer Marktforschungsinstitute bis dato zu bestätigen. Demnach soll das Truckgeschäft bis zum Ende des Jahres an Dynamik gewinnen. Neue Emissionsvorschriften, die 2010 in Kraft treten werden, unterstützen diese Annahme. Mit 73,0 Mio. Euro (Vj.: 60,4) erreichte die Business Unit eine Umsatzsteigerung von 20,9% gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wechselkursbereinigt lag der Umsatz bei 66,6 Mio. Euro. Die Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum resultiert im Wesentlichen aus der Akquisition der ehemaligen Georg Fischer Verkehrstechnik GmbH. Die Bruttomarge erhöhte sich deutlich auf 22,1% (Vj.: 12,6). Der stetig steigende Anteil von mittlerweile 23,1% (Vj.: 9,3) am Gesamtvolumen des Unternehmens spiegelt die wachsende Bedeutung der Business Unit. Aftermarket Die Business Unit Aftermarket bleibt auf Wachstumskurs. Auch im 3. Quartal baute sie ihr internationales Servicenetzwerk in Europa weiter aus. Ergänzend zu den Kooperationen mit DAF Parts, MAN und Volvo sind nun auch Scania-Werkstätten in den Ersatzteilservice für SAF-HOLLAND eingestiegen. In Summe war die Umsatzentwicklung der Business Unit im 3. Quartal von einer Stabilisierung gekennzeichnet, ungeachtet eines erwartungsgemäß ruhigeren Monats August. Wir sehen gute Wachstumschancen für das Segment in den 14 Konzern-Zwischenlagebericht >> 08 ­19 Konzernlagebericht >> 34­61 02 >> SAF-HOLLAND 08 >> Konzern-Zwischenlagebericht 20 >> Konzern-Zwischenabschluss 38 >> Weitere Informationen