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internationalen Märkten, nicht zuletzt durch die Akquisition der ehemaligen Georg Fischer
Verkehrstechnik GmbH. Das neu hinzugekommene europäische Sattelkupplungsgeschäft
in Kombination mit der internationalen Ausrichtung der SAF-HOLLAND-Organisation eröff-
net dem Ersatzteilgeschäft neue Perspektiven, unter anderem in Zusammenarbeit mit den
weltweit tätigen Truckherstellern.
In den ersten neun Monaten des Jahres erwirtschaftete das Segment einen Umsatz von
112,9 Mio. Euro (Vj.: 134,6), wechselkursbereinigt 106,7 Mio. Euro. Die Bruttomarge über-
traf den Vorjahreswert um 1,9 Prozentpunkte und stieg auf 37,6% (Vj.: 35,7). Der Bereich
Aftermarket erhöhte seinen Anteil am Gesamtumsatz des Unternehmens auf 35,7%
(Vj.: 20,8). Die Entwicklung bestätigt, dass das Aftermarket-Segment für uns als stabilisie-
rende Umsatz- und Ergebnisgröße an Bedeutung gewinnt.
Übersicht über die Business Units
Anpas-
Business Unit sungen/
Business Unit Powered Vehicle Business Unit Eliminie-
Trailer Systems Systems Aftermarket rungen Gesamt
Angaben in Q1Q3 Q1Q3 Q1Q3 Q1Q3 Q1Q3 Q1Q3 Q1Q3 Q1Q3 Q1Q3
Mio. EUR 2009 2008 2009 2008 2009 2008 2009 2009 2008
Umsatzerlöse 130,5 451,3 73,0 60,4 112,9 134,6 316,4 646,3
Umsatzkosten -135,2 -397,7 -56,9 -52,8 -70,4 -86,6 -0,6 -263,1 -537,1
Bruttoergebnis -4,7 53,6 16,1 7,6 42,5 48,0 -0,6 53,3 109,2
in % vom Umsatz -3,6 11,9 22,1 12,6 37,6 35,7 16,8 16,9
II.6 Finanzierung
Der Konzern hat im Mai ungeachtet der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
die vereinbarten Tilgungen geleistet. Zugleich haben wir uns im 3. Quartal 2009 weiter
darauf konzentriert, die vorhandene Finanzierung neu zu strukturieren. Damit möchten wir
sie an die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anpassen, nachdem die Kredit-
linie über 325 Mio. Euro zu zinsgünstigen Konditionen im Februar 2008 in einem stark
wachsenden Markt abgeschlossen worden war. Sie war zudem an die Einhaltung bestimmter
Finanzkennzahlen gebunden, die im neuen wirtschaftlichen Umfeld nicht mehr erreichbar
waren. Angesichts des stark rückläufigen Geschäfts begannen Verhandlungen über eine
neue Kreditlinie.
Um ausreichend Zeit für die entsprechenden Verhandlungen zu erhalten, wurden mit dem
Bankenkonsortium mehrere Stillhalteabkommen vereinbart, zuletzt bis zum 25. November
2009 (siehe auch Nachtragsbericht).
Das vorläufige Sanierungsgutachten wurde von KPMG Anfang Mai 2009 erstellt und im
Juni vom Bankenkonsortium gebilligt. Das Gutachten bestätigt die Sanierungsfähigkeit des
Konzerns. Aufgrund der guten Marktposition ist die Rendite- und Wettbewerbsfähigkeit
der Gesellschaft auf Basis der vorgelegten Planung gegeben. Das Gutachten wird fortlaufend
an die aktuelle Geschäfts- und Marktentwicklung angepasst.