16 Konzern-Zwischenlagebericht >> 08 ­19 K 02 >> SAF-HOLLAND 08 >> Konzern-Zwischenlagebericht 20 >> Konzern-Zwischenabschluss 38 >> Weitere Informationen Zudem haben wir die Finanzkraft der Gesellschaft mit einem Kunden- und einem Manage- mentdarlehen gestärkt: Das Management Board von SAF-HOLLAND stellte im 1. Quartal 2009 einen Kredit in Höhe von 1,3 Mio. Euro zur Verfügung. Das Darlehen über 24 Monate ist unbesichert. Zusätzliche Mittel in Höhe von 4,5 Mio. Euro flossen der Gesellschaft durch einen Kredit eines langjährigen Kunden zu. Diese Kreditvereinbarung mit einer Laufzeit von 18 Monaten sieht eine Verzinsung zu banküblichen Konditionen vor, ist endfällig und mit nicht betriebsnotwendigem Vermögen besichert. II.7 Investitionen Im Berichtszeitraum konzentrierten sich die Investitionen auf die Konsolidierung der bislang mit dem Partner AL-KO betriebenen Aktivitäten in China. Die Gesellschaft in Jinan wird nun allein von SAF-HOLLAND betrieben, die Anteile an der Gesellschaft in Yantai haben wir an den bisherigen Joint-Venture-Partner abgegeben. Weitere Schritte zur Konsolidie- rung in China sind geplant. Zugleich investierten wir in eine automatische Schweißlinie am Standort Bessenbach, deren Aufbau seit 2008 läuft. Insgesamt beliefen sich die Nettoinvesti- tionen auf 5,2 Mio. Euro (Vj.: 25,0). Für das Gesamtjahr soll das Volumen von 7,5 Mio. Euro nicht überschritten werden. II.8 Liquiditätslage Die liquiden Mittel erhöhten sich im Berichtszeitraum deutlich auf 13,6 Mio. Euro (31.12.2008: 8,6). Das laufende Restrukturierungsprogramm und die geringere Geschäftstä- tigkeit haben zu einem erheblich gesunkenen Working-Capital-Bedarf geführt: Die Vorräte sanken auf 60,2 Mio. Euro (31.12.2008: 85,8), obwohl die Gesellschaft in Jinan nun- mehr voll konsolidiert wird und wir Bestände der abgegebenen Gesellschaft in Yantai übernahmen. Unser Ziel ist es, die Vorräte auf einen Bestand von 45 Tagen zu senken. Mit dem kontinuierlichen Abbau der Vorräte reagieren wir auf die Marktentwicklung, wobei der hohe Vorratsbestand im Vorjahr von 111,9 Mio. Euro per 30. September 2008 aus der seinerzeit extrem dynamischen Nachfrage und einem Großauftrag resultierte. Das Net Working Capital belief sich zum Stichtag auf 15,1 Prozent vom Umsatz (31.12.2008: 10,9). Wir wollen den Bedarf auf 9% vom Umsatz senken. Der operative Cashflow vor Ertragsteuerzahlungen belief sich trotz der schwachen Nachfra- ge auf 29,1 Mio. Euro (Vj.: 30,9) und bestätigt die hohe Leistungsfähigkeit der Gesellschaft. Bedingt durch die Konsolidierung der Gesellschaften in China betrug der Cashflow aus Investitionen -5,2 Mio. Euro (Vj.: -25,0). Der höhere Vergleichswert resultiert aus der Über- nahme des Stützwindengeschäfts von Austin-Westran und dem damaligen Kapazitätsauf- bau. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet die planmäßigen Zahlungen von Zins und Tilgung sowie das Kunden- und Managementdarlehen. In Summe lag der Wert im Berichtszeitraum bei -19,5 Mio. Euro (Vj.: 4,9) ­ der Vorjahreswert war von einer Kapitaler- höhung im September 2008 geprägt.